Primarius

Daniel

Auner

„Daniel Auner, ein junger Meistergeiger aus Wien“ titelte „Die Presse“ in der letzten Saison die Rezension eines Rezitals im Wiener Musikverein und konstatierte, dass Wien „eminente Talente in die Welt“ schickt. Dies reflektiere die beachtliche künstlerische Reife und Vielseitigkeit des in Wien geborenen Geigers Daniel Auner. Er vermag es, durch seine beeindruckende Stilsicherheit, musikalische Flexibilität und Intelligenz, seinen Interpretationen von Werken unterschiedlichster Epochen eine stets bestechende Authentizität zu verleihen. Gespeist wird diese Fähigkeit durch Auners musikalische Neugier, die ihn schon während seines Violinstudiums in Wien regelmäßig in die Nationalbibliothek oder in die Stiftung Mozarteum in Salzburg führte, um die Entstehungs- und Interpretationsgeschichte seines Repertoires zu hinterfragen und sich damit akribisch auseinander zu setzen. Gemeinsam mit dem Londoner Pianisten Robin Green hat in den letzten Jahren besonders an Musik der Klassik rund um Mozart geforscht, das jüngste Produkt dieser Zusammenarbeit ist das im Mai 2014 erschienene Album „Dialog mit Mozart“. Diese Einspielung wurde vom weltberühmten „STRAD MAGAZIN“ als erste Auszeichnung eines Österreichers seit Jahrzehnten mit „CD des Monats“ prämiert.

Daniel Auner ist Gewinner des KlassikPreis Österreich in der Kategorie Violine und ebenso Preisträger weiterer internationaler Violinwettbewerbe. Er verfügt über ausgiebige Konzerterfahrung im In- und Ausland; sowohl als Solist als auch als Kammermusiker hat er auf Tournee bereits eine Vielzahl europäischer Länder, die USA, Lateinamerika und Asien bereist. Zu den Orchestern, mit welchen er bereits solistisch zusammenarbeitet zählen beispielsweise das Tonkünstler Orchester Niederösterreich, das Orquestra Sinfónica Portuguesa, die Deutsche Kammerphilharmonie Neuss am Rhein, die Bergischen Symphoniker, das Orchestra of St. Pauls, das Divertimento Orchestra Ottawa, das Orquestra Sinfonica Brasileira, das Bruno Walter Chamber Orchestra, etc.

Daniel Auner wurde in Wien als Sohn einer Pianistin aus St. Petersburg und eines Wiener Cellisten geboren. Nach dem ersten Violinunterricht mit 5 Jahren studierte er später an der Wiener Musikuniversität u.a. bei Christian Altenburger und schloss anschließend das Master-Studium am Salzburger Mozarteum bei Igor Ozim ab. Bis 2017 besuchte Daniel den Post-Master Advanced Studies Lehrgang an der Kunst-Universität Graz bei Boris Kuschnir.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Daniel Auner als Kammermusiker sehr aktiv. Zum einen als Mitglied des „Wiener Mozart Trios“, mit dem er in vielen der bedeutenden europäischen Konzertsäle ebenso aufgetreten ist wie in Asien. Zum anderen spielt er bei diversen Festivals bereits Kammermusik mit Partnern wie Dennis Russell Davies, Pavel Gililov, Wolfgang Boettcher, Hannfried Lucke, Frans Helmerson, Christian Altenburger, Jan Vogler oder Patrick Demenga. Im Jahr 2013 gründete er das „Auner-Quartett“, ein junges Streichquartett welches sich schnell am internationalen Konzertpodium einen Namen gemacht hat und sein Herbst 2015 seinen eigenen Zyklus im Wiener „Alten Rathaus“ bespielt. Dabei wird es von „Radio Klassik Stephansdom“, „Die Presse“ und der „Bank Austria“ unterstützt.

Seit 2012 wird Daniel Auner im Rahmen des Kulturförderprogrammes „New Austrian Sound of Music“ des österreichischen Aussenministeriums unterstützt und ist als Kulturbotschafter bereits in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, England, Irland, Albanien, Bosnien, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Indonesien, Kanada, Luxemburg, Malaysia, Malta, Mexico, Peru, Slowakei, Thailand, Tunesien, Ungarn und den USA aufgetreten. Radioproduktionen wie z.B. die Eröffnung des Festival de Radio France in Montpellier 2014, die CD-Produktion „Caprice Viennois“ auf Einladung des Mitteldeutschen Rundfunk MDR in Leipzig 2011 sowie Konzertaufnahmen des ORF oder des spanischen Radio Clàsica liegen vor.

 

...Gemeinsam spannen die Musiker riesige, in sich vielfach schattierte, ausdrucksstarke Melodiebögen – und Robin Green ist nicht einmal durch die beinah unspielbaren Attacken des stürmisch rhythmisierten Finalthemas aus der Ruhe zu bringen. Im Wesentlichen gewährt er Strauss’ Musik die locker-lässige

Eleganz, die sie braucht, um dem Violinsolisten den roten Teppich auszubreiten: Daniil Auner bewegt sich darauf schon wie ein veritabler Star.

Wilhelm Sinkovicz über Strauss’ Violinsonate im Wiener Musikverein, DIE PRESSE, März 2012

 

Seit 2017 spielt Daniel Auner auf "Elia", einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus der Kollektion der Österreichischen Nationalbank. Daniel Auner wird von Thomastik Infeld unterstützt und spielt auf P.I. Violinsaiten.