Auner Quartett
Neu erschienen

Jenseits vom tanzenden Wien


Die Aufnahme zum Zyklus: zwei Tanzstücke der Brüder Strauss in eigenen Bearbeitungen, Schönbergs frühes D-Dur-Quartett, Kreislers „Bekenntnis zu Wien“ und Korngolds „Glück, das mir verblieb“.

Jenseits vom tanzenden Wien
Cover: © MB Records

Erschienen am 23. Oktober 2026 · MB Records · 11 Titel, 71 Minuten · Aufnahme Oktober 2025


Die Aufnahme zum Zyklus: zwei Tanzstücke der Brüder Strauss in eigenen Bearbeitungen, Schönbergs frühes D-Dur-Quartett, Kreislers „Bekenntnis zu Wien“ und Korngolds „Glück, das mir verblieb“.

Das Album erscheint digital. Weitere Portale folgen laufend.

Aus dem Booklet

Diesseits und Jenseits

Kaum eine Stadt hat sich ihr eigenes Bild so bereitwillig vorgeben lassen wie Wien, das seit dem späten neunzehnten Jahrhundert im Dreivierteltakt durch die Vorstellungswelt Europas geht — ein Bild, das nicht unrichtig ist, das aber verschweigt, wie weit die Musik der Ballsäle über deren Türen hinausreichte. Sie blieb nicht, wo sie entstanden war, sondern zog in die Ateliers und Studierzimmer, in die Quartettabende der Bürgerhäuser und schließlich in die Partituren jener Komponisten, die sich selbst der ernsten Gattung zurechneten; der Nimbus der Familie Strauss und der ihr eigene melodische Tonfall haben das kompositorische Wien tiefer geprägt, als die geläufige Trennung von Unterhaltung und Kunst es einräumen möchte.

Der Reihe, die das Auner Quartett diesem Zusammenhang gewidmet hat, liegt daher kein Nacheinander zugrunde, sondern ein Nebeneinander: das Diesseits des Tanzes und das Jenseits seines Nachhalls in der Kammermusik derselben Stadt und derselben Jahrzehnte. Wie nahe beides beieinanderlag, bezeugt eine Fotografie aus dem Arnold Schönberg Center, auf der Fritz Kreisler an der Violine und Arnold Schönberg, am Violoncello ein Autodidakt, in einem Heurigen vor der Stadt die Melodien von Johann Strauss musizieren. Von jenem Wiener Klang, den Kreisler mit einem durchgehenden Vibrato auf allen Tönen zur Selbstverständlichkeit machte, führt eine gerade Linie in die Aufführungspraxis des zwanzigsten Jahrhunderts: Die zuvor eigens notierten Vibrato-Angaben verschwanden nach und nach aus den Noten, weil niemand sie mehr für nötig hielt.

Die fünf Komponisten dieser Aufnahme gehören einem einzigen Umkreis an. Schönberg schrieb sein D-Dur-Quartett 1897 unter den Augen Alexander von Zemlinskys, seines Lehrers, Freundes und späteren Schwagers, bei dem wenige Jahre darauf auch der junge Korngold studierte; Kreisler wiederum verkörperte jenen Ton, gegen den Schönberg antrat und der ihm doch zeitlebens vertraut blieb. Über allen stehen die Brüder Strauss, an denen sich abarbeitete oder denen sich hingab, wer in Wien komponierte.

Was diese Musik verbindet, ist am Ende auch das, was ihr widerfahren ist. Drei der hier eingespielten Komponisten wurden vom Nationalsozialismus vertrieben — Schönberg 1933, Korngold in den Jahren darauf, Kreisler nach dem „Anschluss“ endgültig —, während die längst verstorbenen Strauss gegen ihren Willen vereinnahmt wurden; um Johann Strauss ungestört zum deutschen Meister erklären zu können, ließ das Regime seine teilweise als jüdisch geltende Genealogie fälschen. Die Stadt, aus der diese Werke stammen, hat sich wenige Jahre später selbst zur toten Stadt gemacht, und so sind die drei Bearbeitungen, die das Programm eröffnen, teilen und beschließen, weniger Zugabe als Rahmen.

Das Programm

Elf Titel

Johann Strauss (Sohn) 1825–1899

Frühlingsstimmen, Walzer op. 410

Fassung für Streichquartett von Daniel Auner (Universal Edition Wien, 2023)

  • 1 6:37
Über das WerkWeniger

Der Walzer, den man heute für den Inbegriff des Ballsaals hält, war ursprünglich für eine Stimme geschrieben: Strauss komponierte ihn 1882/83 für die Koloratursopranistin Bertha Schwarz, die unter dem Namen Bianca Bianchi am Hofoperntheater gefeiert wurde und ihn am 1. März 1883 bei einer Wohltätigkeitsmatinee im Theater an der Wien zum ersten Mal sang; den Text verfasste Richard Genée, der Klavierauszug ist Alfred Grünfeld zugeeignet. Der große Erfolg stellte sich erst mit einiger Verzögerung ein, auf der Russlandreise von 1886 und über eben jene Klavierfassung, die den Walzer in die bürgerlichen Wohnzimmer trug.

Von seinen großen Konzertwalzern unterscheidet ihn schon der Beginn: Wo diese sich sonst aus einer ausgedehnten Einleitung heraus entwickeln, setzt hier sogleich das erste Thema ein, und was folgt, ist weniger eine Kette von Tanzsätzen als ein einziger, atemloser Aufschwung. Die Herkunft aus der Singstimme bleibt dabei in jeder Wendung hörbar — in den Läufen und Sprüngen, die einer Koloratursopranistin auf den Leib geschrieben sind, und in der Art, wie die Melodie ihre Phrasen nicht abschließt, sondern weitertreibt.

Die 2023 bei der Universal Edition erschienene Fassung für Streichquartett von Daniel Auner geht vom Orchestersatz aus, in dem ohnehin ein Großteil der melodieführenden Stimmen den Streichern anvertraut ist; sie versucht, das Eigentümliche dieser Musik in ein kleines Ensemble zu übersetzen, wie es die Wiener Salons der Zeit besetzt haben. Da das Wiener Streichquartett damals in der Regel um einen Kontrabass ergänzt war, muss das Violoncello hier manches nach unten tragen, was ursprünglich unter ihm gelegen hat — eine Verlagerung, die dem Stück nichts nimmt, weil sein Schwung ohnehin von oben kommt.

Arnold Schönberg 1874–1951

Streichquartett D-Dur (1897)

  • 2 I. Allegro molto 8:51
  • 3 II. Intermezzo. Andantino grazioso 4:07
  • 4 III. Andante con moto 8:03
  • 5 IV. Allegro 4:53
Über das WerkWeniger

Das erste vollständig überlieferte größere Werk des Dreiundzwanzigjährigen trägt keine Opuszahl, da Schönberg seine Zählung erst ein Jahr später mit den Liedern begann; als Vorbilder nannte er selbst Mozart, Beethoven, Brahms und Dvořák. Entscheidenden Anteil hatte jedoch Alexander von Zemlinsky, dem der junge Komponist das Manuskript vorlegte und der zur Umarbeitung des ersten und zum vollständigen Ersatz des zweiten Satzes riet — auch der dritte dürfte daraufhin neu entstanden sein. Erst danach setzte Zemlinsky als Vorstandsmitglied des Wiener Tonkünstlervereins die Aufführung durch: am 17. März 1898 im privaten Rahmen, am 20. Dezember desselben Jahres öffentlich durch das Fitzner-Quartett im Bösendorfer-Saal.

Die Neue Freie Presse sprach von einer sehr angenehmen Überraschung und attestierte dem Autor ein wahrhaftes Talent, das hier sein erstes bedeutsames Wort gesprochen habe; man versteht das Urteil, wenn man dem beschwingten Sonatensatz mit seinem breit angelegten Seitenthema folgt, dem Intermezzo von liedhafter Anmut, den fünf Variationen über ein zunächst vom Violoncello vorgestelltes Thema und einem Finale von handfester Musizierlust. Wer das Werk ohne den Namen seines Verfassers hörte, käme kaum auf Schönberg, und doch lässt sich bereits verfolgen, wie hier aus kleinsten Motiven Großes entwickelt wird — für dieses Verfahren fand er später den Begriff der entwickelnden Variation.

Josef Strauss 1827–1870

Brennende Liebe, Polka Mazur op. 129

Fassung für Streichquartett von Daniel Auner (Universal Edition Wien, 2023)

  • 6 4:44
Über das WerkWeniger

Der mittlere der drei Strauss-Söhne war der widerwilligste Musiker der Familie: Josef Strauss hatte eine technische Ausbildung absolviert und als Konstrukteur und Zeichner gearbeitet, ehe er die Kapelle 1853 übernahm, weil sein Bruder Johann erkrankt war — und er blieb dabei bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1870, mit dreiundvierzig Jahren. Was er in diesen siebzehn Jahren schrieb, gilt vielen als das musikalisch feinste Werk der Dynastie.

Eine Polka im landläufigen Sinn ist die Polka Mazur op. 129 nicht: Sie steht im Dreivierteltakt, geht deutlich langsamer als ihre Schwestern und lebt von der Verschiebung des Akzents auf die zweite oder dritte Zählzeit, ein polnischer Tanz also in Wiener Kleidung, dessen Zärtlichkeit eher an Schubert erinnert als an einen Ballsaal.

Die Umstände ihrer Entstehung erklären diesen Ton. Als Johann sein Gastspiel in Pawlowsk bei St. Petersburg im Sommer 1862 abbrach, um am 27. August im Stephansdom Jetty Treffz zu heiraten, musste Josef Hals über Kopf nach Russland reisen und die Saison für ihn zu Ende führen — während seine eigene Frau Caroline, die er fünf Jahre zuvor geheiratet hatte, in Wien zurückblieb. An sie ist das Stück gerichtet, und der Titel meint nichts Allegorisches.

Auch diese Fassung für Streichquartett stammt von Daniel Auner und ist bei der Universal Edition erschienen. Im Programm steht das Stück an der Schwelle, hinter Schönbergs Jugendwerk und vor Kreislers Rückblick aus dem Exil.

Fritz Kreisler 1875–1962

Streichquartett a-Moll „Bekenntnis zu Wien“ (1919)

  • 7 I. Fantasia. Allegro moderato 8:19
  • 8 II. Scherzo. Allegro vivo con spirito 6:47
  • 9 III. Einleitung und Romanze. Allegretto – Andante con moto 5:24
  • 10 IV. Finale. Allegro molto moderato 7:54
Über das WerkWeniger

Kreisler, in Wien geboren und im Ersten Weltkrieg freiwillig eingerückt und verwundet, lebte seit 1915 in den Vereinigten Staaten, wo auch sein einziges Streichquartett entstand; die Uraufführung spielte am 26. April 1919 das Letz Quartett in New York. Über das Werk sagte er, es sei sein Bekenntnis zu Wien, und mehr wollte er nicht preisgeben — auf die naheliegende Frage nach einem autobiographischen Programm hat er sich nie eingelassen.

Alle vier Sätze tragen Titel. Die Fantasia eröffnet mit einem Cellosolo von dunkler Dramatik und reiht danach Themen und Stimmungen frei aneinander, ehe sie wörtlich zum Anfang zurückkehrt; das Scherzo tanzt mit einer Beweglichkeit, die Mendelssohn viel verdankt, und überlässt in seinem ruhigeren Mittelteil den einzelnen Instrumenten das Wort. In Einleitung und Romanze steht der ausgedehnten Einleitung ein von der ersten Violine geführter Gesang gegenüber, dessen Harmonik gegen Ende über pizzicierendem Violoncello ins Abenteuerliche greift, ehe das Finale den Bogen schließt.

Der Ton ist ein anderer als in Liebesleid oder Schön Rosmarin: Kreisler suchte hier nicht das Salonstück, sondern die große Form, ohne doch den Weg zurück in den Tonfall von Brahms zu finden. Was entstand, ist der Versuch, eine Stadt festzuhalten, während sie verschwindet. Neunzehn Jahre später, nach dem „Anschluss“, verließ der jüdischstämmige Kreisler Europa endgültig; er nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an und hängte die gerahmte österreichische Urkunde in seiner Wohnung an die Wand. Er starb 1962 in New York.

Erich Wolfgang Korngold 1897–1957

Mariettas Lied „Glück, das mir verblieb“ aus der Oper Die tote Stadt op. 12

Fassung für Streichquintett von Thomas Auner (Schott Music, Mainz, ED 24079 · Q875946)

  • 11 5:30
Über das WerkWeniger

Im selben Jahr, in dem Schönberg sein D-Dur-Quartett abschloss, wurde Korngold geboren; auch er war Zemlinskys Schüler, und sein Vater Julius war der mächtigste Musikkritiker Wiens. Die tote Stadt op. 12, nach dem Roman Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach, wurde am 4. Dezember 1920 gleichzeitig in Hamburg und Köln uraufgeführt und machte den Dreiundzwanzigjährigen weltberühmt; das Libretto hatte die Familie unter dem gemeinsamen Pseudonym Paul Schott selbst verfasst.

In der Oper ist Mariettas Lied kein Solo, sondern ein Duett: Paul, der Witwer, erkennt in der Tänzerin Marietta seine verstorbene Frau wieder, und im Gesang verschmelzen die beiden Frauenbilder auf gefährliche Weise. Eben diese Doppelbödigkeit macht das Stück zum Schlusspunkt des Programms — ein Lied von dem Glück, das geblieben ist, gesungen über einem Verlust.

Die Fassung für Streichquintett stammt von Thomas Auner und ist bei Schott Music erschienen. Das zweite Violoncello, das er selbst übernimmt, gibt der Musik jene Tiefe und jenen Schatten, die Korngolds Orchestersatz mitdenkt, und lässt die Singstimme nicht an einer Stelle liegen, sondern durch das Ensemble wandern. Von 1933 an war Korngolds Musik auf den deutschen Bühnen verboten; er ging nach Hollywood, schrieb Filmmusik und blieb, wie er selbst wusste, ein Wiener Komponist ohne Wien.

Angaben zur Aufnahme

Besetzung dieser Aufnahme
Daniel Auner, Violine · Cristian Ruscior, Violine · Gabriel Squizzato, Viola · Konstantin Zelenin, Violoncello. Als Gast: Thomas Auner, Violoncello (11).

Aufnahme
Oktober 2025. Tonmeister: Marco Battistella. Erschienen bei MB Records am 23. Oktober 2026. Gesamtspielzeit 71:09.

Instrumente
Daniel Auner spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (Mailand, um 1751–1753), Gabriel Squizzato eine Viola von Giovanni Battista Ceruti (Cremona, um 1810); beide sind Dauerleihgaben aus der Sammlung historischer Streichinstrumente der Oesterreichischen Nationalbank. Thomas Auner spielt das nach dem Cellovirtuosen Alfredo Piatti benannte Violoncello von Giovanni Battista Grancino (Mailand, 1706), ebenfalls eine Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank, Konstantin Zelenin ein Violoncello von Giovanni Battista Grancino aus privater Sammlung.

Verlage
Frühlingsstimmen op. 410 und Brennende Liebe op. 129 in den Fassungen für Streichquartett von Daniel Auner: Universal Edition AG, Wien. Mariettas Lied in der Fassung für Streichquintett von Thomas Auner: Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz, ED 24079 · Q875946.

Die erste Kritik

Vom vergänglichen Wiener Glanz …

Supersonic, PizzicatoRemy Franck, Pizzicato, 23. Oktober 2026

Das Wiener Auner Quartett startet mit einer beschwingten, teils auch kräftig akzentuierten Interpretation des Frühlingsstimmenwalzers in dieses Programm.

Schönberg komponierte sein D-Dur-Quartett im Herbst 1897 im Alter von 23 Jahren unter Alexander von Zemlinskys Anleitung und mit Brahms im Hintergrund. Es ist ein spätromantisches, luminöses, oft tänzerisch beschwingtes Werk, in welches das Auner Quartett auch kleine graue Wolken und im Andantino grazioso auch viel Melancholie einbringt. Auch der Variationensatz, Andante con moto, ist alles andere als durchgehend unbeschwert und zeigt in Richtung jener Expressivität, welche die späteren, atonalen Schönberg-Quartette prägt. Das zeigt, dass das Auner Quartett diese frühe Komposition durchaus nicht leichtfertig abtut, sondern die Musik durch echte Ausdruckskraft aufwertet und als ein perfekt konzipiertes spätromantisches Juwel mit einem direkt enthusiastisch gespielten Finalsatz präsentiert.

Eine ähnliche Aufwertung erfährt das selten zu hörende a-Moll-Quartett von Fritz Kreisler aus dem Jahre 1922. Obwohl der Komponist es als Hommage an Wien bezeichnete, deutet die Musik auf weitaus mehr hin.

Das einleitende Allegro moderato ist dramatisch und leidenschaftlich aufgewühlt, was in dieser Interpretation stärker zum Ausdruck kommt als beim Fine Arts Quartet oder beim Artist Quartet.

Das Scherzo, Allegro vivo con spirito, wird dringend und energetisch gespielt. Selbst der Trio-Teil mit seinen nostalgischen Andeutungen an ein vergangenes Wien wirkt hier nie kraftlos.

Der langsame Satz, Andante con moto, Einleitung & Romanze, verstärkt das im Scherzo bereits aufgekommene Gefühl des Verlustes von etwas Verlorenem, sei es nun der Glanz der Habsburger Zeit oder der musikalischen Romantik.

Das Finale greift eine Wiener Tanzmelodie auf, die mit viel rhythmischer Heiterkeit gespielt wird.

Sehr symbolisch endet das Album dann mit einer Streichquartettfassung von Glück, das mir verblieb aus Korngolds Die tote Stadt, auch wenn es sich dabei nicht um Wien, sondern um das flandrische Brügge handelt.

Der Text dieses Lieds erzählt von der Freude der Liebe, doch er birgt auch Traurigkeit über die Vergänglichkeit in einer flüchtigen Welt in sich.

Das ist ein sehr tiefschürfender Schlusspunkt in diesem künstlerisch hochwertigen Programm, das auch im Klang in seiner warmen Fülle, perfekten Ausgeglichenheit und Transparenz vorbildlich ist.

Die Besprechung bei Pizzicato

Wiener Musikverein · Saison 2026/27

Der Zyklus im Musikverein


Vier Konzerte im Wiener Musikverein, ab 25. November 2026, mit Werken von Zemlinsky, Mary Dickenson-Auner, Wellesz, Webern, Kreisler und Thomas Hampson als Gast.

Mehr Informationen

Auner Quartett