Die Autobiografie der Geigerin und Komponistin, geschrieben 1963 in Wien. Vierzehn Kapitel, hier vollständig zu lesen.
Am 3. Oktober 1963 setzte Mary Dickenson-Auner ihre Lebenserinnerungen an den Anfang: die Geschichte eines vierjährigen Mädchens, das Violinvirtuosin werden wollte, und einer Frau, die mit fast sechzig Jahren zu komponieren begann, als ihr alles andere genommen worden war.
Der Text führt von Dublin über Düsseldorf, London und Prag nach Berlin und Wien, durch zwei Weltkriege, an die Seite von Bartók und Schönberg, in die Wiener Volksschulen und schließlich an den Schreibtisch, an dem vier Streichquartette, vier Symphonien, Opern und Oratorien entstanden.
Das Auner Quartett trägt ihren Namen. Im ersten Konzert des Zyklus erklingt ihr Streichquartett Nr. 4 — gespielt auf ihrer eigenen Violine.
